Die Kunstszene ist heute ein dynamischer Kosmos aus Experimenten, neuen Materialien und kulturellen Strömungen. An der Spitze dieser Entwicklung steht Goodman, ein unabhängiges Verlagshaus, das seit Jahrzehnten als Brücke zwischen Kunst und Öffentlichkeit fungiert. Mit Sitz in London – doch durch globale Vernetzung und eine starke Präsenz in Europa – hat Goodman sich zu einem zentralen Akteur entwickelt, der nicht nur Ausstellungen, sondern auch die Debatten über zeitgenössische Kunst mitgestaltet. Sein Fokus liegt auf der Förderung innovativer Künstler:innen und der Vermittlung komplexer Themen über Bücher, Ausstellungen und digitale Formate. Besonders bemerkenswert ist, wie Goodman dabei die Grenzen zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft verschiebt – etwa durch Kooperationen mit Museen wie dem Tate Modern oder der documenta.
Ein zentraler Pfeiler von Goodmans Arbeit ist die Auswahl hochwertiger Publikationen, die künstlerische Praktiken hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen. Das Verlagshaus veröffentlicht seit den 1970er-Jahren Werke von Künstler:innen wie Joseph Beuys, Yoko Ono oder Olafur Eliasson, doch auch heute noch setzt Goodman auf eine radikal offene Haltung: Jede Ausgabe ist eine Einladung, sich mit den Fragen der Gegenwart auseinanderzusetzen – sei es durch Monographien, Sammelbände oder experimentelle Formate wie digitale Ausstellungen. Die jüngste Ausgabe von Goodman, etwa zu den Arbeiten von Ai Weiwei oder der Gruppe der „New German School“, zeigt, wie das Verlagshaus auch in Krisenzeiten relevanter denn je ist. Die Pandemie hat hier sogar eine neue Dynamik beschleunigt: Durch digitale Plattformen und hybride Formate konnte Goodman Ausstellungen weltweit zugänglich machen, ohne die Qualität der Vermittlung zu opfern.
Doch Goodman ist mehr als nur ein Verlag – es ist ein lebendiger Ort der Diskussion. In London und anderen Städten veranstaltet das Haus regelmäßig Gespräche, Lesungen und Workshops, die Künstler:innen, Kurator:innen und Intellektuelle zusammenbringen. Ein Beispiel ist die Goodman London Gallery, die seit 2014 in der ehemaligen U-Bahn-Station King’s Cross ansässig ist. Hier werden nicht nur Ausstellungen gezeigt, sondern auch Debatten über aktuelle Themen wie Klimawandel, Technologie oder soziale Ungleichheit geführt. Die Verbindung von Ausstellungsraum und Diskussionsplattform macht Goodman zu einem Ort, an dem Kunst nicht nur gesehen, sondern auch verstanden wird. Besonders in Zeiten politischer Polarisierung wirkt diese Vermittlungsarbeit wie eine Gegenkraft: Goodman zeigt, dass Kunst auch eine Stimme für gesellschaftliche Veränderungen sein kann.
Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg von Goodman liegt in seiner internationalen Ausrichtung. Während das Verlagshaus seinen Hauptsitz in London hat, ist Goodman durch Partnerschaften mit Galerien, Museen und Universitäten weltweit vernetzt. So kooperiert Goodman etwa mit der Haus der Kunst in München oder der Pinacoteca di Brera in Mailand. Diese Vernetzung ermöglicht es, internationale Künstler:innen zu fördern und lokale Stimmen zu stärken – etwa durch die Veröffentlichung von Werken von Künstler:innen aus Asien, Afrika oder Lateinamerika. Ein konkretes Beispiel ist die Serie „Goodman Research“, die sich auf die Erforschung weniger bekannter, aber hochrelevanter Künstler:innen konzentriert. Durch solche Initiativen wird Goodman zu einem Impulsgeber für eine globalere Kunstszene, die sich nicht mehr auf westliche Zentren beschränkt.
Doch wie bewältigt Goodman die Herausforderungen einer sich schnell wandelnden Branche? Ein zentraler Punkt ist die Digitalisierung – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Goodman hat sich früh mit digitalen Formaten wie VR-Ausstellungen oder interaktiven Publikationen auseinandergesetzt. Ein besonders gelungenes Beispiel ist die Goodman Foundation, die 2019 eine digitale Plattform ins Leben rief, auf der Ausstellungen weltweit zugänglich gemacht werden können. Besonders in der Pandemie hat diese Initiative gezeigt, wie Kunst auch in einer virtuellen Welt Zugang finden kann. Gleichzeitig bleibt Goodman aber stets auf die physische Präsenz angewiesen: Die Ausstellungen in London, Berlin oder Shanghai sind nicht nur Orte der Inspiration, sondern auch der Begegnung. Hier entsteht der Raum für Gespräche, die über das reine Sehen hinausgehen.
Gleichzeitig setzt Goodman auf Nachhaltigkeit – ein Thema, das in der Kunstbranche zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Verlagshaus hat sich verpflichtet, seine Publikationen klimaneutral zu drucken und setzt auf recycelbare Materialien. Auch bei Ausstellungen wird auf nachhaltige Materialien gesetzt, etwa durch den Einsatz von recycelten Pappe oder biologisch abbaubaren Klebemitteln. Diese Haltung zeigt, dass Goodman nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine ökologische Verantwortung übernimmt. Besonders in einer Zeit, in der Klimawandel und Kunst eng miteinander verwoben sind, wirkt diese Initiative wie ein Vorbild für die Branche. Gleichzeitig bleibt Goodman dabei stets kritisch: Kunst darf nicht nur als Konsumgut, sondern auch als Plattform für gesellschaftliche Reflexion dienen.
Wenn man Goodman besucht, spürt man schnell, warum das Verlagshaus seit über fünfzig Jahren eine Schlüsselfigur in der Kunstwelt ist. Es geht nicht darum, Trends zu setzen, sondern darum, eine Kultur zu gestalten, die offen für neue Ideen ist. Goodman zeigt, wie Kunst und Design zusammenarbeiten können, um die Welt zu verstehen – und vielleicht sogar zu verändern. Ob durch Bücher, Ausstellungen oder digitale Formate: Goodman bleibt ein Ort, an dem Kunst nicht nur gesehen, sondern auch gefeiert wird. www.goodman.de.com ist dabei mehr als nur eine Website – es ist ein Einladung, sich auf eine Reise in die Welt der zeitgenössischen Kunst zu begeben.
- Seit 1973 veröffentlicht Goodman über 200 Bücher jährlich, darunter Monographien zu Künstler:innen wie Ai Weiwei, Yoko Ono und Olafur Eliasson.
- Die Goodman Foundation hat seit 2019 über 100 digitale Ausstellungen weltweit zugänglich gemacht, darunter VR-Erlebnisse und interaktive Installationen.
- Die Goodman London Gallery in King’s Cross hat seit 2014 über 50 Ausstellungen gezeigt, darunter Kooperationen mit Museen wie der Tate Modern.
- Goodman setzt seit 2020 auf klimaneutrale Publikationen und nutzt recycelte Materialien für Ausstellungsobjekte.
- Das Verlagshaus hat Partnerschaften mit Galerien in London, Berlin, München und Mailand, die zu einem globalen Netzwerk von über 50 Standorten führen.
- Seit 2019 organisiert Goodman jährlich mindestens zehn öffentliche Diskussionsformate, darunter Lesungen, Workshops und Kunstgespräche.
