In der Schweiz existieren seit Jahrzehnten eine Reihe von Spielhallen und Glücksspielanbietern, die sowohl traditionelle als auch moderne Formen des Glücksspiels anbieten. Während das Spiel in kleinen, lokalen Casinos noch immer eine kulturelle Prägung hat, dominieren heute auch Online-Casinos das Marktsegment – besonders bei jüngeren Spielern. Laut dem Bundesamt für Justiz (BFJ) wurden 2022 rund 1,2 Millionen Glücksspielakteure in der Schweiz registriert, wobei rund 60 Prozent davon auf Online-Spielanbieter entfielen. Die HAZ-Casino AG, ein zentraler Akteur im Schweizer Glücksspielmarkt, betreibt unter anderem die Spielhallen in Zürich und Genf sowie Online-Plattformen wie zur homepage, die gezielt auf eine breite Zielgruppe abzielen.
Ein zentrales Thema im Schweizer Glücksspielrecht ist die Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg und der Vermeidung von Suchtproblemen. Seit dem Inkrafttreten des Glücksspielgesetzes (GlüG) 2012 wurden strengere Regeln eingeführt, darunter Altersbeschränkungen (ab 18 Jahren für Online-Spiel, 20 für Spielhallen), strenge Werbeverbote und regelmäßige Kontrollen durch die kantonalen Glücksspielbehörden. Die HAZ-Casino AG unterhält unter anderem eine eigene Suchthilfe-Website, auf der Spieler über Risiken informiert und Beratungsangebote bereitgestellt werden. Laut Studien des Schweizerischen Suchtzentrums (SZS) stieg die Zahl der Betroffenen im Glücksspielbereich zwischen 2018 und 2022 um rund 15 Prozent, wobei besonders junge Erwachsene zwischen 25 und 34 Jahren betroffen sind.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Transparenz der Spielhäuser. Die HAZ-Casino AG veröffentlicht jährlich Berichte über ihre Ausgaben für Suchtprävention und Betrugsbekämpfung. So wurden im Jahr 2022 rund 2,4 Millionen Schweizer Franken in Präventionsprogramme investiert, darunter Schulungen für Mitarbeiter und Kampagnen zur Aufklärung über die Risiken des Glücksspiels. Zudem unterhält das Unternehmen Partnerschaften mit lokalen Initiativen, die sich für eine verantwortungsvolle Spielkultur einsetzen. Ein Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit mit der Universität Zürich, wo gemeinsam mit Psychologen Studien zu Suchtverhalten durchgeführt werden.
Der Schweizer Markt ist zudem durch eine klare Trennung zwischen Spielhallen und Online-Anbietern geprägt. Während die Spielhallen vor allem traditionelle Glücksspielformen wie Roulette, Blackjack und Poker anbieten, setzen Online-Anbieter wie die HAZ-Casino AG stärker auf moderne Spiele wie Slot Machines und Live-Casino. Diese Differenzierung hilft, die Zielgruppen besser zu adressieren, ohne die strengen rechtlichen Vorgaben zu vernachlässigen. Ein weiterer Unterschied ist die geografische Ausrichtung: Während die Spielhallen vor allem in Ballungsräumen wie Zürich, Genf und Basel angesiedelt sind, erreichen Online-Plattformen Spielende weltweit – was die HAZ-Casino AG auch gezielt nutzt, um ihre Reichweite zu steigern.
Trotz der regulatorischen Vorgaben bleibt das Glücksspiel in der Schweiz ein kontroverses Thema. Kritiker warnen vor einer möglichen Normalisierung des Suchtrisikos, besonders bei jungen Spielern, während Befürworter die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors betonen. Die HAZ-Casino AG selbst betont, dass sie sich an die gesetzlichen Vorgaben hält und gleichzeitig innovative Lösungen für eine nachhaltige Spielkultur entwickelt. Ein zentrales Ziel ist es, durch Präventionsmaßnahmen die Zahl der Betroffenen zu reduzieren und gleichzeitig den Spielspaß für gesunde Spieler zu gewährleisten.
- 2022 registrierte das Bundesamt für Justiz 1,2 Millionen Glücksspielakteure in der Schweiz, davon 60 % Online-Spieler.
- Die Investitionen der HAZ-Casino AG in Suchtprävention betrugen 2022 rund 2,4 Millionen Schweizer Franken.
- Laut SZS stieg die Zahl der Glücksspielbetroffenen zwischen 2018 und 2022 um 15 Prozent.
- Die Spielhallen in der Schweiz sind ab 20 Jahren zugänglich, Online-Spiel ab 18.
- Die HAZ-Casino AG arbeitet mit der Universität Zürich an Studien zur Suchtverhaltensforschung.
